
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Der_F%C3%BCrst
Macht
Prolog
Erst wollte ich den Artikel Philosophie II nennen, aber das wäre falsch.
Der Text ist provokativ. Wer das nicht ab kann gehe...
Der Text ist nicht wissenschaftlich. Das sind 99.99999999999999999999997% (vermutlich habe ich 10 oder 20 "9"en
nach dem Komma vergessen) veröffentlichter Texte auch nicht.
Vermutlich 50% "wissenschaftlicher" Texte ebenfalls nicht, da Gefälligkeitsgutachten, Datenmanipulierte Doktorarbeiten etc.
Aber das ist nur eine grobe Schätzung.
Der Text enthält keine Unwahrheiten, meist Beobachtungen... Wer mit Beobachtungen nicht
umgehen kann möge gehen...
Der Text ist nicht sauber philosophisch aufgebaut, aber ich will hier auch keine Bachelor- Master- oder Doktorarbeit schreiben.
Hauptteil
Historische Betrachtung
Betrachtungen über die Macht haben natürlich auch eine historische Komponente. Sie Bescheiben die Macht aus der Sicht der Gewinner.Sumerer, Hethiter, Ägypther, Perser, Griechen, Römer, oder die vielfältigen Völker im Osten, Südamerika. Alle fühlten sich genial, alle vergingen. Alle haben Großes erschaffen, das Meiste zerfiel. Bis auf einige Ruinen und das Wissen, welches zumindest teilweise über viele Umwege seinen Weg ins Heute geschafft hat. Die Ruinen geben zumindest indirekt Zeugnis von dem Wissen, eben diese Bauwerke zu errichten. Was war also die Macht? Die Macht der Herrscher-Personen, die Macht der Bauten, die Macht des Wissens? Nur Letzteres überdauerte.
Bessere Techniken, Waffen vermíttelten Macht, basierend auf dem Wissen sie herzustellen. Sei es der Sprung von Bronze zu Eisen, sei es das Schießpulver.
Sei es das Wissen der Medizin, der Natur für die Ernährung. Wer dieses Wissen sein Eigen nennen konnte, war im Vorteil.
Darum gibt es das Konzept der Patente auch heute noch. Wer die Patente besitzt kann Geld machen.
Was bedeutet Macht?
Zu tun und zu lassen was ich will. Es gibt den Inhaber der Macht (ICH) und die, auf die die Macht ausgeübt wird (die Anderen). Es ist also eine Beziehung, ein Wirkgeflecht, eine Ursache, eine Wirkung, Subjekt, Objekt, Täter, Opfer...
Wer will sie?
Jeder, wenn er oder sie ehrlich ist. Nehmen wir z.B. MICH...
Was will Macht?
Sich erhalten und mehren.Daraus folgt, dass Macht sich nicht dem allgemeinem Wertekanon, der sozialen Struktur unterordnet, sofern es nicht die eigene oder eben nüztlich (qui bonum) ist. Sie (die Macht, übrigens im Deutschen feminin) will darüber, oder eben aussen vor stehen.
Wie lsst sich Macht realisieren?
Betreffend materielle Güter durch Aneignung (Eigentum am besten gekoppelt mit Besitz wo möglich),
Verhalten Anderer betreffend Aggitation, Manipulation oder Zwang.
Das sind viele Begriffe, die erstmal erläutert werden wollen. Aneignung ist nicht zwangsläufig illegal oder
verwerflich, genügend Resourcen vorausgesetzt sind sie durch Kauf, Tausch oder Schenkung/Erbschaft zu erlangen. (z.B. das
Grundwasser für Elon Musk und seine Teslas). Die Frage nach der Herkunft dieser Ressourcen lasse ich erstmal beiseite.
Oder auch nicht: Wenn jemand eine gute Idee hatte, diese geschickt vermarktet hat und damit Geld verdient, ist daran
nichts, aber auch gar nichts Verwerfliches. Erst die Verwendung des so erlangten Reichtums wirft Fragen auf, meist
geschürt durch Sozialneid, Ideologien etc..Es ist jedoch ebenfalls der Quell von Macht und Machtstreben.
Unsere Nachkriegsgeschichte ist voll von Persönlichkeiten, die das Wissen und den Mut hatten ihre Chancen zu ergreifen.
(Sollten sich Frauen mit dem Begriff "Persönlichkeiten" nicht identifizieren können, so Rate ich zu einem Besuch eines
Psychologen wegen etwaiger Minderwertigkeitskomplexe. Es waren viele Frauen in dieser Generation)
Ein schönes Beispiel für geliehene Macht ist die Führungs-"Elite" der ehemaligen DDR, von Ruslands Gnaden eingesetzt.
Ähnliches gilt allerdings auch für die BRD von USA-Gnaden...
Die illegale Aneignung, also Betrug, Diebstahl, Raub, Erpressung sind geächtet, wenn sie denn erkannt werden. Durch Volksvertreter ausgeübt bleiben sie allerdings (in den allermeisten Fällen) ungeahndet. Unsere Geschichte ist durchzogen von gewaltsamen Aneignungen. Russland und ehem. Staaten der UdSSR, Afghanistan, Afrika, Südamerika, vermutlich auch USA und Europa etc. sind gute Beispiele aus der jüngsten Geschichte, ihre Oligarchen und Milliardäre.
Daraus folgt, dass Aneignung tunlichst durch verdeckte Operationen oder eben mit legalen Mitteln zu erwerben sind, damit die Gefährdung eben dieser Aneignung durch die anderen so gering wie möglich ist.
Die Seite der Macht, die auf das Verhalten anderer zielt, ist subtiler und hat nicht notwendiger Weise die
Mehrung der materiellen Mittel zum Inhalt, wenn auch die Motivation häufig diesem Bestreben entspringt. (Aber ab einer
gewissen Größe des materiellen Reichtums wird dessen Mehrung absurd, nicht aber dessen Erhalt oder spezifische Verwendung.)
Es gilt also, das Verhalten der anderen dahin zu lenken, dass es mir nützt oder wenn es meinen Zielen schädlich ist,
dieses zu unterbinden.
Das setzt aber zunächst voraus, das Verhalten der anderen wahrzunehmen und zu klassifizieren: also Überwachung
"Positives" Verhalten wird belohnt, "negatives" bestraft - ein alter Hut, wird schon von den Religionsgemeinschaften
seit tausenden von Jahren praktizieren. Da zu diesen Zeiten Religion und Staat/Soziale Gemeinschaft noch untrennbar
mit einander verbunden waren, konnte "ich" mich immer hinter den vermeintlich "höheren Mächten" verstecken.
Mit der Säkularisierung des Gemeinwesens funktioniert das nicht mehr so ohne weiteres. Jetzt müssen Entitäten
geschaffen werden, wie "mein Volk", "mein Staat", "meine Gruppe", meine Firma, "unsere Wirtschaft" in deren Namen
dann die Rechtfertigung erfolgt.
Bevor ich zu sehr ins Allgemeine abschweife, vielleicht zunächst mal eine Betrachtung, wie Belohnung und Bestrafung
oder Überwachung funktionieren.
Überwachung
Nun ja, Überwachung ist einfach geworden: Pay-card beim Supermarkt, bargeldloses Bezahlen (kein Wunder, dass die Abschaffung des Bargeldes gefordert wird), getrackte Fortbewegungsmittel (Diebstahlsschutz, na klar..), Handys, Browser, Suchmaschinen... Schön verpackt in einen angeblichen oder tatsächlichen Mehrwert oder Nutzen, den wir nicht mit Geld sondern mit unseren Daten bezahlen.Kamera-Überwachung als "Kampf" gegen Kriminalität und Terrorismus. Wir sind dann ja sicherer. Jeder halbwegs ausgebildete Agent ist in der Lage diese Überwachung auszutricksen. Werden die erhobenen Daten gelöscht? Wenn ja wann? Angst (s. unten) erleichtern es mir, solche Überwachungssysteme flächendeckend zu installieren und bei Bedarf die Daten abzurufen. Bin ich froh, dass es Big Data gibt, hat mich auch Zeit und Geld genug gekostet, die Techniken zu entwickeln. Zum Glück mit Steuergeldern (Über das Bundesforschungsministerium, Stiftungen und entsprechende Forschungseinrichtungen wie z.B. die Max-Plank-, Fraunhofer-Gesellschaft, Hemholtz-, Leibnitz-Gemeinschaft etc.. um nur die Prominentesten zu nennen.).
Schönes Beispiel ist China mit seinem Social-scoring, aber die sind wenigstens "ehrlich" und benennen es auch als dass, was es ist, Überwachung und staatliche Kontrolle.
Die USA ist verlogener, sie tarnt die totale Überwachung durch die NSA und vergleichbare Organisationen als Kampf gegen den Terrorismus. Die Europäer machen es ihr nach und benutzen den Schutz vor Kriminellen als Ausrede für die Überwachung aller Bürger.
Belohnung
Die Belohnungen, mal vom Gehalt (und seiner schwindenden Kaufkraft) abgesehen, erschließen sich mir nicht wirklich, denn ein Rabatt auf eine zuvor überteuerte Ware stellt keine wirkliche Belohnung dar, sondern Verarschung (ggf. auch Betrug). Horrende Mieten für "erstrebenswerten" Wohnraum schöpfen dann eben mehr als 50% des Einkommens ab. Titel, Orden, für die man sich nichts kaufen kann, Klatschen vom Balkon, leere Worthülsen, Einmalzahlungen, die im Sand versickern oder von der Inflation aufgefressen werden. Dieses vermeintliche soziale Prestige, was nichts kostet und eine Halbwertszeit von zwei aufeinanderfolgenden Nachrichtensendungen hat...Belohnung darf nicht zu Machtteilung führen, das gefällt MIR nicht, es darf mir nicht weh tun, es darf nichts wirklich ändern.
Bestrafung
Mit der Bestrafung wurde sich in Mitteleuropa seit dem 2. Weltkrieg zurück gehalten, wenn ich mal von den Versammlungs-,
Rede- und Schreibverboten
absehe, die zunehmend von allen Seiten etabliert und von den sog. social media brav adaptiert werden. Quer-Denken ist
nicht erwünscht, quer Einsteigen manchmal ja, zumindest dort wo es opportun ist und keinen Schaden anreichten kann.
Eine verschwindende Minderheit (die sich aber lautstark und schrill in Szene zu setzen weiß) etabliert gerade eine
Vielzahl von Sanktionsmöglichkeiten unter dem Etikette der Diskriminierung. Das Diskriminierungsverbot verbietet eine
Benachteiligung, fordert aber nicht eine Besserstellung, nicht ein Diktat der Mehrheit durch eine Minderheit. Anders bleibt
anders und darf auch als Anders bezeichnet werden. Der Gleichheitsgrundsatz in unserer Verfassung beinhaltet:
Gleiches gleich zu behandeln, mehr nicht! Die behauptete Würde des Einzelnen findet ihre Grenze in der Freiheit des anderen
- nicht auf seine Kosten. Diese Fehlinterpretation des Gleichheitsgrundsatzes und der Würde des Menschen, wie sie seit der Französischen Revolution
bis auf kurze zeitliche Ausnahmen (Dritte Reich und DDR) in unserer Geschichte staatstragend waren, sind wahrlich
geeignet, Gesellschaft kaputt zu machen und damit Angst zu schüren. ICH als Macht finde es genial, wie der Mainstream
auf diesen Zug aufspringt und sich die Haltung dieser Minderheit zu eigen macht und damit Angst, Verwirrung und Unruhe schürt.
Wenn ich mir gegenüber dieser Linken Propaganga die Schwerbehinderten anschaue (die durch das Schwerbehinderten-
oder BlindenGesetz zu Recht eine Sonderbehandlung eingeräumt bekommen haben) und deren unverschuldetes und nicht
selbstbestimmtes und behauptetes Leid, dann kommt mir sogar als Machtbesessenes ICH das Kotzen.
Immerhin bekennen sich die Blinden und Schwerbehinderten zu einer pathologischen Andersartigkeit. Aber jede Unruhe,
Schwächung der Strukturen soll mir recht sein. Jeder Bericht im TV, sei es von den öffentlich-rechtlichen Sendern,
die eigentlich dem Grundgesetz verpflichtet sind und nicht den Einschaltqouten und Werbeeinnahmen, oder von den freeTV-Sendern,
der von den schrillen Paraden berichtet, von
irgendwelchen Talk-Shows oder Interviews verhindert Sendezeit für gefährlichere Themen.
Die Sanktionsmöglichkeiten im Rahmen des Harz IV-Bezugs oder zukünftig "Bürgergeld" zeigen ebenfalls die Masche,
nach der es (übrigens auch schon seit Jahrtausenden) zu meinen Gunsten läuft: Halte die anderen bedürftig, dann ist "Belohnung" einfach
und die Ressourcen für den Widerstand gering. Sage den Bedürftigen, wo sie zu wohnen haben, dann lassen sie sich
kontrollieren, oder man kann Angst mit dieser Gettoisierung schüren (Berlin-Kreuzberg).
Erzähle den Anderen, die Energie wird knapp (oder verknappe sie selbst), dann kann ich sie Rationieren, zuteilen, Kontrolle ausüben.
Privatisiere das Wasser (Indien, Australien), dann kann ich es zuteilen und Rationieren und damit Kontrolle ausüben.
Erzähle einem Mittel- bis Norddeutschen was von Dürre, der den ganzen Sommer 2023 hindurch Regen hatte und kaltes Wetter.
Das wirkt nicht glaubwürdig. aber es lebe die Statistik. Der Rest der Welt hat sich um 0.was weiß ich Grad
wärmer verhalten als der Durchschnitt der was weiß ich für Jahren.
(s. z. B. https://www.scinexx.de/news/geowissen/europa-die-hitze-beginnt-erst/) Aufruf auf eigene Gefahr!
Nur der Mensch tickt nicht nach Statistik. Das leitet gleich zum nächsten Thema über.
Manipulation
Angst
Ein weiteres probates Mittel für die Manipulation der anderen ist das Suggerieren von Angst: Viren, Krieg, Klimakrise, Dürren, Hitzewellen, Migrationsgewalt, Armut, Genderwahnsinn... Die Angst wird erzeugt durch die Behauptung nichts dagegen tun zu können oder auch nicht zu wollen. Oder eben es werden Vermeidungsstrategien propagiert, die den Anderen auch nicht schmecken und daher Unmut schüren.Einige Ursachen/Argumente der Angst lassen sich auch aktiv erzeugen: Riester-Rente oder besser Armut 1, Flüchtlingswelle 2, Kaufkraftschwund vs. Preissteigerungen3, Energie-"Krise"4... etc...
Solche Angst erzeugt Unsicherheit (sofern das Angst erzeugende Moment diffuse genug ist), Unsicherheit erzeugt den Ruf nach Führung und da sind sie zur Stelle, die neuen Nostradami. Die MIR nach dem Mund reden und die anderen davon überzeugen wollen, dass sie MIR zu folgen haben.
Aber Angst darf bitte nicht zu konkrete Ziele habe, denn dann könnten die anderen ja ihre Unsicherheit in Wut wandeln und auf die (tatsächlichen oder vermeintlichen) Ziele richten, die die Angst erzeugen. Das gefällt MIR nicht, denn solche Entladungen sind meinen Zielen schädlich.
Selbstverständlich kann ich auch Vorbildern wie Russland, Türkei oder China oder etlichen Afrikanischen und Arabischen Staaten folgen und Gewalt unverhohlen einsetzen. Das erzeugt zwar Widerstände, aber solange die Machtverhältnisse klar genug sind.
Verschweigen/Lügen
Eine weitere lang geübte Form der Manipulation ist Verschweigen oder Lügen, dazu wird/wurde schon genug
geschrieben.. Wissen ist Macht, also nieder mit der Bildung, ran mit Pisa-Studie, Gleichmacherei auf niedrigstem Level,
Verblödung als "American way of life" (gilt allerdings nicht für Amerikanischen "Eliten", die geben sehr viel Geld
aus für Bildung).
Wer nichts weiß, hinterfragt auch nicht. Gut so, so mag ich es.
Bitte nur das wissen, was mir nützt, also Fachidioten mit ideologischer Prägung, das sind die wahren "Volkshelden".
Fernseh-Medien
Da fallen mir noch die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ein. Ich liebe sie!. Willfährig, mit meinen Genossen
in den Aufsichtsräten gut besetzt, sind sie in der Lage, mittels Zwangsgebühren, die sie den anderen aus der Tasche
ziehen, jeden Blödsinn zu veröffentlichen, den sie wollen.
Kirchenkonforme filmische Traktate der heilen Welt mittels seichter bis agitativer Spielfilme, die schon vor der
ersten Werbepause mehr Wirkung entfalten als Melatonin.
Unliebsame Redakteure werden geschasst.
Populäre Moderatoren bei unbequemen Tendenzen in Sendezeiten verschoben, die sich niemand anschaut.
Gut dosierte Ausschnitte von Berichten, sorgfältig vorselektiert von Reuter und dpa, bar jeden Faktenchecks
(Hitzewelle mit Bodentemperaturen sei erwähnt) und Wertungen in der Berichterstattung statt in den Kommentaren,
das nenne ich wahre Manipulation.
Na ja, ein wenig "fair" will ich bleiben. Die privaten Sender, meine "Sendboten der Wahrheit" sind im Hinblick auf Wahrheit und Niveau auch nicht
besser. Da werden wir tüchtig amerikanisiert, die Wertungen sind klar politisch, aber jedenfalls ist das nach
außen auch klar und wird nicht durch die Anderen mittels Zwangsgebühren finanziert.
Sie haben eine Ansicht und die vermitteln sie! Wer das nicht erkennt, ach ich liebe die Unwissenden.
Presse-Medien vs. Internet
Eine Zunft, die ausstirbt. Gut so, denn sie lässt sich besser archivieren und wer will schon sein Geschwätz von Gestern hören bzw. lesen. Ist ja nicht jeder so verrückt, wie die Pharaonen, die ihre Propaganga sogar in Stein meißeln ließen.Gut so, denn sie braucht Bäume - sagen die Grünen. Wenn nach Angaben des Umweltbundesamtes der Anteil wiederverwerteten Papiers bei 100% liegt, dann frage ich mich, wer das Bundesamt eigentlich leitet?
Aber mir als Machtbesessenes ICH geht es ja um die Inhalte (und Werbeeinnahmen). Nach dem zweiten Weltkrieg (davor natürlich auch) waren die Fronten klar. Wem die Zeigung gehört, der bestimmt, was gedruckt wird, welche Meinung vertreten wird.
Wem gehören die Zeitungen heute? Zum Glück meinen Genossen. Jeder trägt ein Etikett, aber die Inhalte sind fließend. Amerika ist da in seiner Polarität sowohl auf Papier, also auch TV und Online deutlicher. Ein Spiegel ist heute rechter als eine FAZ. Das Handelsblatt fest auf Neoliberalem Kurs. Die Süddeutsche dümpelt als linksliberal dahin. Die Zeit, Parade-Publikation der Sozialdemokratie in den Händen esoterischer Philosophen. Die Welt nach wie vor fest in rechter Hand.
(Mir ist bei meiner ersten kursorischen Recherche aufgefallen, dass Google mir keine Quellen für Informationen nennt, die nicht von den Medien kontrolliert werden. Ich liebe Google. Es ist brav und funktioniert!)
Soweit, so bekannt. Aber in schweren Zeiten müssen Zeitungen auch überleben. Die Konkurrenz ist groß (Internet etc.) Die Konzentration in wenige Hände meiner Genossen hat zwar rapide Fortschritte gemacht. Die Online-Ausgaben boomen. Aber die Anderen sind nicht bereit, dafür zu zahlen. Statt dessen sind Blogs und dergleichen zum Nachrichtenersatz geworden, Meinungen werden nicht von den Kommentar-Kolumnen der etablieren Zeitungen dominiert sondern auf Facebook, Twitter oder YouTube konsumiert. Das finde ich nicht gut! Das entzieht sich meiner Kontrolle. Also braucht es Überwachung, Reglementierung dieser wild wachsenden Informationsflut..
Faktenchecks müssen her, es kann ja nicht jeder Mist öffentlich gemacht werden. Inhalte müssen pönalisiert werden, wenn sie meiner Moral widersprechen. Nur gut, dass sich die ganze Aufmerksamkeit auf das Internet konzentriert. Papier-Zeitungen sind davon zum Glück unbehelligt geblieben. Hier findet kein obrigkeits-verordneter Faktencheck statt, aber die Inhalte sind ja auch gut kontrollierbar, es sind ja meine Genossen, die Eigentümer.
(Exkurs:
Die ersten Erdbeobachtungssateliten wurden vom Militär entwickelt. Die meisten Wetter- und Klimasatelliten unter militärischer Beteilung. Letztere als Grundlagenforschung getarnt mit Steuergeldern. Gleiches gilt für eine Reihe anderer Satetliten, deren neu entwickelten Kameratechnologien nicht etwa der Allgemeinheit zu Gute kommen. ESO, ESA, NASA, alles angeblich so demokratische Strukturen.Problematisch finde ich nur, dass solcherart Physiker, Biologen, Chemiker, Ingeneure etc.. dann soviel Wissen haben, dass sie naturwissenschaftliche Phänomene und Zusammenhänge durchschauen, Statisiken prüfen können, Mathe beherrschen.. übel. Die Anforderungen an das Verschweigen werden höher. Zum Glück gibt es ja die akademische Karriere-Leiter mit der sich viel regeln läßt durch die Zuwendung von Forschungsgelder, Vergabe von Stipendien, peer preview etc..)
Interim
Tja, da ich ja nur ICH, die Macht bin, aber von anderen ICHs, die ebenfalls Macht sein wollen, bewertet werde, stellt sich die Frage, wo stehe ich?
Gern würde man mich in die "braune" Ecke packen, aber ich vertrete keine "völkischen" Ansichten, nur soziale oder
sozio-kulturelle, die an keine Ethnie, was immer das sein soll, gebunden sind.
Links? Das wäre zur Zeit eher peinlich. Die haben sich mit dem Gender-Wahnsinn selbst ins Abseits manövriert.
Es gibt ehemalige Minderheiten, die zu Mehrheiten geworden sind: Die Bedürftigen, aber für die tritt die derzeitige
Linke leider nicht mehr ein.
Ich bin auch kein Sozialist, Zwangsumerziehung a la DDR oder China. Nein Danke! Nicht jede Kritik an der
Wirtschaftsordnung ist gleich Kommunismus oder Sozialismus.
Populismus? Klar, der ist genial: Einfache Phrasen, ein wenig Fakten und großes Getöse um Nichts, dass beschäftigt
die anderen; die vielen Scheinthemen, die von den eigentlich wichtigen Entwicklungen ablenken.
Käme noch Neoliberale in Betracht. Ich muss gestehen, dass ich mit diesem Weltbild eine Zeitlang geliebäugelt habe,
bis ich erkannt habe, dass es ebenfalls nur Lug und Trug ist. Es ist mir zwar sehr dienlich, denn es propagiert ja
die unendlichen Möglichkeiten der Anderen die ich bitte kontrolliere, zu meinem Glück daher nur falscher Wein in alten Schläuchen.
Grün ist völlig daneben, in jeder Hinsicht disqualifiziert. Atomstrom aus Frankreich, Rindfleisch aus Argentinien,
Fraking Öl aus Amerika, schlimmer geht´s nimmer. Und den anderen vorschreiben wollen was wir essen, tanken, wohin wir fahren.
So funktioniert Macht nicht, das macht alles kapuut.Das bringt die anderen zu sehr auf, das schafft viel zu sehr Unruhe,
das forciert Fragen, die ich nicht mag, das ist Ideologie, aber nicht meine.
Haben Sie es immer noch nicht kapiert? Der Macht ist es völlig egal, welcher Titel oder Etikett ihr verpasst wird.
Der Macht ist es egal ob sie braune Hemden, blaue Krawatten oder rote Halstücher trägt.
Macht ist keine Person, Macht ist eine Einstellung, eine Ideologie, von mir aus auch Religion (siehe Freimaurer).
Macht nutzt genau diese Vorurteile, die Lager, die Grabenkämpfe um ihre Ziele voran zu treiben.
Divide et impera! Ein Land mit zig Parteien ist nicht regierungsfähig (s. Italien über Jahrzehnte). Das finde ich gut.
Aber sind es wirklich noch unterschiedliche Parteien? Im Kampf um die sog. "Mitte" sind alle Profile verwässert,
alle Kernaussagen zur simplen Verhandlungsmassen der Koalitionsvereinbarungen verkommen.
ICH als Verkörperung der Macht ist eine Fiktion, ein Modell.
Der Zwang der Realitäten ist "mein" Diktat. Das Heer "meiner" Bürokraten sagt, wo es lang geht. Die Anderen dürfen
einmal(!) so tun, als hätten sie die Wahl, dann ist die Exekutive dran, denn selbst die Gesetze sind so weit
gefasst und offen, dass sie Ermächtigungen gleichen.
Ein Volk voller Sozialneid ist offen für "meine" sozialen Ideen, für Gleichmacherei, auch um den Preis der Kontrolle
und Zuteilung.
Ein Volk voller Fremdenhass ist bereit für Überwachung und Pönalisierung.
Der Macht kann es nur recht sein.. weiter so
Wer verkörpert denn dann die Macht
Die, die die Mittel und den Einfluss haben, sie auszuüben. Entweder sprechen sie sich ab, haben gleiche Ziele. Oder sie verfolgen Individualinteressen.Das ist auf jeder Ebene der Wirkungsmöglichkeiten das Gleiche. Sei es Familie und Ehe, Verein, Genossenschaft, Kammern und Verbände, seien es kleine oder große Firmen, sei es Dorf, Stadt, Land. Überall gelten die gleichen Wirkmechanismen.
Das ist nichts geheimnisvolles, nichts übernatürliches, sondern etwas zutiefst menschliches. Wer die Mittel zur Macht hat nutzt sie. Zwecke, Ziele, Absichten, Art der Ausübung mögen variieren, sind aber über die Geschichte betrachtet immer gleich.
Als Individualinteressen stehen da vielleicht
- Ruhm
- Reichtum/Herrschaft
- Unsterblichkeit
Kollektivinteressen sind weit aus komplexer
- religiöse Ambitionen
- verteilte Herrschaft, Zusammenarbeit
- esoterische Ziele
- Maximierung des Wissens
Ich muss passen, mehr fällt mir nicht zu ein, wenn es nicht zu abstruse werden soll. Wenn ich die Lebensgewohnheiten derer, die über die Mittel verfügen, betrachte, soweit mir zugänglich, kann ich nur sagen, es sind Menschen, die altern, krank werden und sich in die Hose scheißen. Und auch ihre Erben sind nicht anders.
Also der einzige wirklich sinnvolle Wunsch dieser Geister wäre Unsterblichkeit.
Das setzt Perpetuierung ihrer Mittel und ihrer Macht und vor allem des exklusiven Wissens voraus, damit vielleicht einer ihrer Enkel das Ziel erreicht.
Da werden mir ein Elon Musk, Jeff Bezos oder dergleichen ja geradezu sympathisch mit ihren "altruistischen" Zielen, die Menschheit in einigen Millionen Jahren von der Erde zu retten, wenn es hier zu warm wird. Na ja, erst mal Kohle machen auf dem Mars und den Asteroiden, aber dann...
Epilog
Nun doch ein Ausblick, etwas Nostradamus...Ich bleibe bei meiner ursprünglichen Aussage, dass nur Wissen Macht ist. Wissen um Physik, Chemie etc. und deren Beherrschung ist wahre Macht, alles andere ist Einbildung. Die Mittel, dieses Wissen mittels Technik einzusetzen, vermittelt diese Macht. Also ist Macht heute exklusiver Besitz dieses Wissens, geschützt durch das Konzept der Patente (oder Geheimhaltung), die wiederum abhängig sind von den Rechtssystemem. Ferner sind die Mittel die Technologie herzustellen, also die Produktionsmittel, erforderlich.
Alles andere ist schmückendes Beiwerk, notwendiges Übel, welches es gilt so wenig wie möglich Einfluss auf die Verwendung des Wissens zu nehmen. Demokratie ist schädlich, also ist sie auf ein Minimum einer repräsentativen Demokratie zu reduzieren. Die Wissenden sind zu instrumentalisieren, gleich mit welchen Methoden. Alle anderen sind lediglich Hilfsmittel, die bei Laune zu halten sind, damit sie funktionieren.
Erforderlich sind die Produktionsmittel, die mit allen Mitteln bereit- und sicherzustellen sind, was auch die Energie oder andere Rohstoffe wie Wasser einschließt. Ebenso sind die Menschen zu ihrer Bedienung noch nötig, sofern sie nicht durch Roboter oder KI zu ersetzen sind.
Ein Mittel für die Aufrechterhaltung dieser Durchführungsszenarien ist Psychologie = Manipulation, Werbung, Beeinflussung - auch eine Form des Wissens.
Böse? nun jaja - das ist eine moralische Kategorie. Unmenschlich? Nein. So funktionierte der Fortschritt der Hominiden in den letzten 2 Gyr. Holz erschlägt Antilope, Stein erschlägt Affe....
Ein Gottkönig wie Tutenchamun schoss mit Bögen, die seine Techniker mit Wissen aus der bekannten von ihm unterworfenen Welt (vermutlich Hethiter) gefertigt hatten.
Die Amerikaner flogen zum Mond mit dem Raketenwissen der Nazi-Ingeneuere Hilters. Nicht weil sie selbst über das Wissen verfügten, sondern weil sie als Gewinner das Wissen mit etlichen Tausenden Bomben raubten.
Diese Reihe ließe sich von Wissenschaftshistorikern sicher beliebig fortsetzen, zeigt aber, es ist das Wissen und dessen technische Umsetzung, was Macht verleiht.
Die ethische oder moralische Seite der Macht und damit ihre weitere politische Implikation ist eine ganz andere Frage, die aber den Rahmen dieses kleinen Artikels sprengt. ----------------------------------------------------------------------------------------
1. die Aussage, die Renten seien sicher ist schon allein nach der damals schon bekannten demagogischen Bevölkerungsentwicklung unwahr, also eine Lüge.
2. Andere Europäische Staaten haben eine andere Politik verfolgt, auch im Rahmen der geltenden internationalen Verpflichtungen.
3. Selbst wenn es zu logistischen Engpässen gekommen sein sollte, sind diese schon lange behoben, die Preise aber bleiben.
4. Wir schalten unsere Hochtechnologie ab und beziehen Energie aus Frankreich, Tschechien und Polen... das ist in der Tat eine Krise. Wir wollen Solarstrom, beenden aber die Förderung der Installation bei Privaten, Verdienen sollen wohl nur die Industrie.
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- Ass. jur Frank H. Dürkopf
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Aktuelles
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