
Beratung
Meine breite Qualifikation in meinen Schwerpunkten Recht, Wirtschaft und EDV, gekoppelt mit den Berufs-. und Lebenserfahrungen im Bereich Lebensführung und Kommunikation, nutze ich zur Beratung von Unternehmen und Einzelpersonen.
Die Zusammenführung dieser Bereiche erzeugt Synergien, denn selten entstehen Probleme nur aus einer Ursache, häufig spielen etliche Faktoren eine Rolle, wenn Schwierigkeiten entstehen. Dies aufzudecken, zu analysieren und Lösungen zu erarbeiten ist genau das, was ich Ihnen anbieten kann.
Hierbei bediene ich mich der klassische Unternehmensberatung, Schulung oder Moderation.
Klassische Unternehmensberatung
Was finde ich vor?
Betriebs- oder Unternehmensberatung ist ein seltsames Feld. Dauernd werden neue Konzepte entworfen oder Worte neu geprägt. Einfache Zusammenhänge bekommen einfach einen neuen Namen, dann klingen sie interessant und lassen sich gut vermarkten.
In meinen Augen ist das reine Augenwischerei. Mit einer Umbenennung simpler Vorgänge ist noch keinem Unternehmen nachhaltig geholfen worden. Die Stärke eines Beraters liegt meines Erachtens darin, die sich über die Jahre einstellende Betriebsblindheit durch einen Blick von außen, gegebenenfalls mit neuen Ideen, Wissen oder Erfahrungen zu überwinden und hierdurch dem Unternehmen neue Impulse zu geben.
Eine weitere Funktion für Unternehmensberater ist häufig die, den Unternehmern oder der Geschäftsleitung als Alibi zu dienen, um unbequeme Entscheidungen-meistens im personellen Bereich-leichter durchsetzen zu können.
Meine Erfahrung ist, dass das Unternehmen bzw. die Geschäftsleitung die Probleme ahnt, aber noch nicht konkret benennen kann oder will. Dies kann die unterschiedlichsten Ursachen haben bis hin zur Verdrängung oder Angst vor Veränderung.
Eine weitere Ursache in unserer Zeit scheint zu sein, dass der Unternehmer bzw. die leitenden Persönlichkeiten viel zu sehr im Tagesgeschäft eingebunden sind, um noch Zeit bzw. Energie für eine solche Betrachtung des Unternehmens oder eine kritische Analyse der bestehenden Verhältnissen zu haben. Es werden allenfalls noch Zieldefinitionen für gewisse Zeiträume erstellt und machmal sogar deren Einhaltung kontrolliert. Dieses Vorgehen setzt immerhin einmal oder mehrmals jährlich voraus, sich mit der Leistungsfähigkeit des Unternehmens und seiner Mitarbeiter auseinanderzusetzen. Häufig ist es jedoch so, dass es dem Unternehmer reicht laufende Verbindlichkeiten zu decken und einen seiner Sicht nach angemessenen Unternehmergewinne erwirtschaften zu können. Dieses Verhalten war in früherer Zeit auch durchaus ausreichend, jedoch in schnellebigen Zeit wie den heutigen mit zunehmender Konkurrenz, sei es durch Anbieter, aber auch durch Produkte, kann dieses Verhalten nicht mehr ausreichend sein, um sein Unternehmen in der Gewinnzone zu halten.
Ein Unternehmensberater wird immer öfter durch Anregungen Dritter vom Unternehmen bestellt und hat, sofern die Unternehmerpersönlichkeit nicht offen für Neues ist, sogar in der Unternehmensleitung häufig Widerstände zu überwinden.
Bereits an dieser Stelle wird deutlich, dass Schieflagen oder Probleme in einem Unternehmen nicht immer durch Marktgeschehen, Konkurrentenverhalten oder ähnliche Einflüsse Dritter bestimmt sind, sondern ihre Ursachen häufig in den Köpfen der Führungsverantwortlichen zu finden sind. Diesen "Engpass" gilt es zu überwinden, um sich dann den tatsächlichen Problemen des Unternehmens zuzuwenden.
Was mache ich ? Wie gehe ich dabei vor?
Selbstverständlich nutze auch ich die drei Phasen Statusermittlung-Lösung erarbeiten-Durchführung. In der ersten Phase reichen mir allerdings dabei nicht nur die bloßen Fakten aus juristischer und wirtschaftlicher oder auch ggf. technischer Sicht, sondern ich verschaffte mir ein Bild von den Persönlichkeiten auf Führungsebene und den verantwortlichen Mitarbeiter. Erst alles zusammen versetzt mich in die Lage, konkret Schwachstellen, Engpässe oder sonstige Probleme des Unternehmens anzugehen und mit den verantwortlichen Mitarbeitern und der Unternehmensleitung Lösungskonzepte zu erarbeiten. Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, dass, eine hinreichende Offenheit vorausgesetzt, oft zu hören ist: "Darauf hätte ich auch selbst kommen können!" Stimmt! Aber ganz offensichtlich wohl doch nicht von allein.
Es wird sie vielleicht wundern, doch ich biete alle drei Phasen als Module einzeln an. Sie haben richtig gelesen. Die erste Phase kann für ein Unternehmen allein für sich genommen bereits Sinn machen. Sicher ist es besser, die erkannten Probleme zu lösen. Es kann sich jedoch ergeben, dass hierfür besondere Spezialisten erforderlich sind oder es andere Personen oder Institutionen in ihrem Umfeld gibt, mit denen sie gerne in dieser Phase zusammenarbeiten würden. Dies betrifft auch die dritte Phase, der Kontrolle und ggf. Feintuning der erarbeiteten Lösungen.
Was mache ich nicht?
In langen Jahren Erfahrung habe ich gelernt, spezielle Fragestellungen oder Problembereiche an entsprechende Spezialisten abzugeben, die es besser wissen müssen als ich. Sicher möchte ich immer den Überblick behalten, alle beteiligten Personen zusammenführen. Aber wie heißt es so schön: Schuster bleib bei deinen Leisten.
Weiter betreue ich keine großen Unternehmen oder deren Teilbereiche, deren Führungskräfte sich hinter anonymen Hirarchien verstecken. Die persönliche Ansprache der verantwortlichen Entscheidungsträger ist für mich wesentlicher Aspekt meiner Arbeit. Insofern beschränke ich mich auf kleinere und mittlere Unternehmen oder Betriebsstrukturen mit flacher Hirarchie.
Schulung
Die klassische Unternehmensberatung ist darauf ausgerichtet, Lösungen zu erarbeiten und handlungsfähig zu formulieren. So besteht eine Schulung im Normalfall darin, den Teilnehmern ein Wissen zu vermitteln, welches sie dazu befähigt, ihre Probleme selbst zu lösen. Es ist also im weitesten Sinne dazu geeignet, aus den Mitarbeitern und Führungskräften selbst kompetente Berater in eigener Sache zu machen. Ich betrachte dies schon als Beratungsleistung, die bereits als eine Vorstufe der klassischen Unternehmensberatung ansetzt.
Schulungen können sich in sehr unterschiedlicher Weise gestalten. Der klassische Frontalunterricht, alle - schläft und einer spricht - ist sicher geeignet innerhalb kürzester Zeit Wissen zu kommunizieren. Richtig dosiert, ist dies ein probates Mittel um zum Beispiel Defizite aufzuarbeiten.
Eine weitere Form der Schulung besteht darin, komplexere Themen gemeinsam mit den Teilnehmern zu erarbeiten. Durch diese Eigenleistung gewinnen die Teilnehmer ein größeres Verständnis für die Materie.
Schulungen können jedoch auch dazu benutzt werden, dass zunächst ein Thema kurz vertieft und dann mit den Teilnehmern diskutiert wird. Wenn die Themenschwerpunkte richtig gewählt werden, kann das bereits dazu führen, dass Probleme des Unternehmens erkannt und ggf. gelöst werden können. In diesem Ansatz sehe ich ebenfalls eine Stufe der Unternehmensberatung, bei der jedoch die betroffenen Mitarbeiter und die Unternehmensführung aktiv beteiligt werden, ohne die Atmosphäre einer klassischen Unternehmensberatung.
Moderation
Die einfachste und am wenigsten invasive Form als Dritter in einem Unternehmen mitzuwirken liegt darin, bestehende oder neu aufgebaute Kommunikationsstrukturen zu begleiten. Das heißt, dass während der Gespräche und Diskussionen seitens des Beraters keine inhaltlichen Zielvorgaben gemacht werden und sich die Prozesse von selbst entwickeln. Die Aufgabe des Beraters besteht darin, Kommunikationsdefizite und/oder -hemmnisse abzubauen, den Umgang der Teilnehmer zu entemotionalisieren und/oder durch sinnvolle Zusammenfassung von Teilergebnissen den Gesprächsteilnehmern eine Plattform zu bieten, um die Probleme oder Lösungen weiterzuentwickeln.
Es versteht sich von selbst, dass der Berater die entsprechenden Kommunikationstechniken, aber auch die inhaltlichen Fragestellungen überblicken sollte.
Der Begriff Moderation leitet sich ab vom lateinischen Verb moderare , d.h. unter anderem mäßigen. Ein Schwerpunkt des Beraters sollte also m.E. in der Mäßigung der Teilnehmer liegen, denn häufig wird ein Moderator dann eingeschaltet, wenn die bestehende Kommunikation im Unternehmen gestört ist.
Ein häufig zu beobachtendes Phänomen ist, dass der Unternehmer oder die entsprechende Führungskraft, die den Moderator bestellt, diesen auf seine Seite ziehen will und dadurch erreichen möchte, dass die übrigen Gesprächsteilnehmer seiner Meinung oder seiner Sicht der Dinge folgen. Das lehne ich ab. Zum Einen wird dadurch der weiteren Kooperation die Grundlage entzogen. Die Teilnehmer merken sehr schnell, ob der Moderator einer vorgefassten Meinung oder Tendenz folgt oder nicht. Zum Zeiten nimmt sich damit der Unternehmer die Chance, ein echtes und damit auch offenes und ehrliches Gespräch zwischen den Teilnehmern herbeizuführen.
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- Ass. jur Frank H. Dürkopf
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